Engagement: Der gute Ruf der GVB bringt uns viele Vorteile

31. Oktober 2016

Einmal, erzählt Markus Rychener, sei er bei einem Einsatz für die GVB mit einem kleinen Kind im Arm am Herd gestanden und habe die Bratwürste gewendet. «Die Frau des Hauses musste ihr zweites Kind dringend von der Schule abholen, da musste ich halt einspringen», erklärt er und lacht. Das sei einer der Gründe, warum ihm die Arbeit für die GVB grosse Freude bereitet habe: «Man kommt mit sehr vielen und sehr unterschiedlichen Menschen in Kontakt. Das ist sehr spannend.»

Bis Ende 2015 arbeitete der 61-Jährige als Schätzungsexperte, während rund 7000 Stunden stand  er  im Einsatz. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm  Schätzungen grosser Objekte wie etwa des Hotels Viktoria Jungfrau in Interlaken. Oder anspruchsvolle Schadensermittlungen nach Bränden. «Die Arbeit als Hausexperte war für mich lehrreich, weil ich viele verschiedene Liegenschaften sah und mich regelmässig mit anderen Hausexperten austauschen konnte.»

Wachablösung im Familienbetrieb.

Markus Rychener beschritt den für die «damalige Zeit klassischen Weg zum Architekten», wie er sagt: «Hochbauzeichner, dann Weiterbildung zum Bauleiter und schliesslich berufsbegleitend das Studium zum Architekten.» 1993 gründete er seine eigene Firma. Die «rychener immobilien und bau gmbh» ist heute spezialisiert auf Sanierungen und Umbauten. Zudem  verkauft das  Unternehmen Immobilien. Im Betrieb arbeiten Markus Rycheners Frau und Tochter. Und Sohn Mathias ist seit diesem Sommer der neue Besitzer: eine lange geplante und absolut unproblematische Übergabe, wie beide betonen.

«GVB-Familien» sind keine Seltenheit.

Dass mehrere Familienmitglieder im Dienste der GVB stehen, ist bei Weitem keine Seltenheit. So sind zurzeit drei Väter und ihre Söhne als Schätzungsexperten angestellt. Oft liegt es auf der Hand: Der Sohn lernt einen ähnlichen Beruf wie der Vater und dadurch auch die Arbeit als Schätzungsexperte für die GVB kennen. Wenn dann auch das Familienunternehmen vom Vater an den Sohn übergeben wird, steht einer «GVB-Familie» nichts mehr im Weg.

Bei Mathias Rychener war es ähnlich: Er ging kurz vor Ende der Schulzeit mit dem Vater mit auf die Baustellen, «weil ich nicht wusste, welchen Beruf ich lernen wollte». Elektromonteur habe ihn auf Anhieb fasziniert. Erst wollte er danach Elektrotechnik studieren, was ihm aber doch zu abstrakt gewesen sei. Also stieg er beim Vater im Betrieb ein, studierte daneben an der Fachhochschule in Burgdorf Architektur mit Schwerpunkt Management und Immobilienökonomie. Mit dem klassischen Entwurfsarchitekten habe er nicht viel gemein, sagt der 32-Jährige.

Die Arbeit als Hausexperte der GVB lernte Mathias Rychener auch durch seinen Vater kennen. Er begleitete ihn oft bei Einsätzen. So zögerte er nicht, als er 2014 für die Stelle angefragt wurde. Auch er schätzt die abwechslungsreichen Einsätze und die Erfahrungen, die man sammeln könne. Er mag die selbstständige Arbeit, bei komplexen Fällen fragt er auch mal den Vater um Rat. Er sagt: «Wenn wir im Auftrag der GVB arbeiten, vertrauen uns die Leute sofort. Da profitieren wir von ihrem guten Ruf – und das kommt uns sicher auch bei der Arbeit für unsere eigene Firma zugute.»

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